Zwischen Bits und Bäumen – Bildungsimpulse zum Tag der Umwelt
Liebe Bildungsakteure,
wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Newsletter Bildungsimpulse, mit dem wir Sie über die Bildungslandschaft im Landkreis München informieren wollen.
Heute ist der internationale Tag der Umwelt, weshalb wir in den dritten Bildungsimpulsen aus dem Bildungsbüro im Landkreis München den Schwerpunkt auf Umwelt und ökologischer Nachhaltigkeit setzen.
Insbesondere richten wir den Blick auf die Schnittstelle von Digitalisierung und Nachhaltigkeit – zwei zentrale Themen, die unsere Gesellschaft ebenso wie unser Bildungsverständnis grundlegend prägen.
Die Digitalisierung bietet erhebliche Potenziale für den Umwelt- und Klimaschutz. Intelligente Energiesysteme, sogenannte Smart Grids, ermöglichen eine effizientere Nutzung von Energie und die bessere Integration erneuerbarer Quellen. Im Verkehrssektor können digitale Lösungen wie Smart Charging für Elektrofahrzeuge zur Reduktion von CO₂ -Emissionen beitragen. Auch in der Landwirtschaft erlaubt „Precision Farming“ einen gezielteren Einsatz von Wasser, Dünger und Pestiziden – mit ökologischen wie ökonomischen Vorteilen.
Gleichzeitig sind die ökologischen Herausforderungen der Digitalisierung nicht zu übersehen. Der Betrieb von Rechenzentren, Servern und digitalen Endgeräten verursacht einen erheblichen Energieverbrauch. Studien zufolge entfallen bis zu vier Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen auf die Herstellung und Nutzung digitaler Technologien. Hinzu kommt die zunehmende Menge an Elektroschrott, die bei unsachgemäßer Entsorgung sowohl die Umwelt als auch die Gesundheit belasten kann.
Gerade vor diesem Spannungsfeld wird deutlich, wie wichtig Bildung für eine nachhaltige und digitale Zukunft ist – und das über alle Lebensphasen hinweg. Bildung endet nicht mit dem Schulabschluss: Sie ist ein lebenslanger Prozess, der Menschen dazu befähigen soll, digitale Technologien verantwortungsvoll und reflektiert zu nutzen.
Dabei geht es um weit mehr als bloß technische Fertigkeiten. Im Zentrum stehen Kompetenzen wie kritisches Denken, Wertebewusstsein, Medienreflexion, Kommunikationsfähigkeit und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit. Diese sogenannten Zukunftskompetenzen ermöglichen es uns, die Potenziale der Digitalisierung für den Umwelt- und Klimaschutz zu erkennen und ihre Risiken aktiv zu minimieren.
Die Bildungslandschaft hat sich auf der ersten kommunalen Bildungskonferenz am 12.05.2025 unter anderem damit beschäftigt, wie zukunftsgerichtete Medienbildung zur Teilhabe in einer digitalisierten Welt beitragen kann. Hierbei wurde Medienbildung als gemeinschaftliche Aufgabe verstanden, die generationsübergreifend gestaltet werden muss, um eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft zu ermöglichen. Mehr zur ersten kommunalen Bildungskonferenz im Landkreis München erfahren Sie direkt im Anschluss. Außerdem erwarten Sie wieder Vorstellungen spannender Akteure und Plattformen.
Viel Spaß beim Lesen!
„Wenn der Löwe zum Krokodil kommt“: Erste kommunale Bildungskonferenz im Landkreis München
Am 12. Mai 2025 fand im Ausbildungshotel St. Theresia die erste kommunale Bildungskonferenz des Landkreises München statt, womit der Auftakt für eine gezieltere Vernetzung und Zusammenarbeit der kommunalen Bildungslandschaft markiert wurde. Unter dem Motto „Miteinander Zukunft(s)lernen – Eine Bildungsgemeinschaft für den Landkreis München“ kamen rund 90 Teilnehmende aus Schule, Jugendhilfe, Verwaltung, Wirtschaft, Kultur, Erwachsenenbildung und Zivilgesellschaft zusammen.
Ziel der Konferenz war es, gemeinsam den Grundstein für eine kommunale Bildungsgemeinschaft zu legen – ein offenes Netzwerk zur Förderung chancengerechter und zukunftsgerichteter Bildungsprozesse im Landkreis. Schon vor Ort bekundeten 55 Institutionen ihr Interesse am Beitritt, mit einem gemeinsamen Logo und auf Basis des gemeinsamen Orientierungsrahmens Bildung.
Die Psychologin Lea Dohm zeigte in ihrem Vortrag eindrucksvoll, wie wichtig neue Allianzen und widerstandsfähige Strukturen für eine krisenfeste Bildungslandschaft sind. Gerade dort, „wo der Löwe zum Krokodil kommt“, also in ungewöhnlichen Partnerschaften, entstehen besonders wirksame und innovative Ansätze.
In interdisziplinären Werkstätten wurden konkrete Impulse in fünf zentralen Handlungsfeldern erarbeitet: Bildungsteilhabe, Grundbildung, berufliche Bildung, Zukunftskompetenzen sowie Resilienz und psychosoziales Wohlbefinden.
Im Themenfeld Zukunftskompetenzen zeigte sich dabei erneut, wie vielschichtig das Thema Umwelt ist. Bildung für nachhaltige Entwicklung, digitale Medienbildung und Umweltbewusstsein stehen heute nicht mehr nur im Widerspruch, sondern stehen in Wechselwirkung mit großem Potenzial. Egal ob in formeller oder non-formaler Bildung: Zukunftsbildung muss ökologisches Denken, kritische Mediennutzung und gesellschaftliche Teilhabe gemeinsam denken.
Die Ergebnisse der Konferenz fließen nun in die strategische Weiterentwicklung der Bildungsplanung ein. Ziel ist es, einen Masterplan Bildung zu entwickeln.
Auch Sie möchten Teil der Bildungsgemeinschaft werden? Dann bekunden Sie Ihr Interesse hier.
Ein ausführliches Protokoll befindet sich bei den Downloads auf der Website des Bildungsbüros und kann hier abgerufen werden.
Die Bildungskonferenz wurde im Rahmen des Programms „Bildungskommunen“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.Blitzlichter in die Bildungslandschaft
Bereits im letzten Newsletter haben wir auf das Pilotprojekt der Zukunftswochen 2025 im Landkreis München hingewiesen. Diese finden vom 19.09.-24.10.2025 statt. In diesem Zeitraum möchten wir die Bildungslandschaft des Landkreises München dazu aufrufen Projekte, Aktionen und Veranstaltungen beizutragen, welche durch das Landratsamt gerahmt und beworben werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie auch auf der Homepage des Landratsamts München zu den Zukunftswochen 2025 im Landkreis München.
Aufgrund der hohen Nachfrage bieten wir allen an einer Beteiligung interessierten Personen einen weiteren Informations- und Austauschtermin am 16.06.2025 von 13:00 bis 14:00 Uhr an.
Beitreten können Sie der Online-Session über folgenden Link: https://meet.openrainbow.com/42741572446645c3bb3fe981df0a08c8
Brauchen Sie Hilfe bei der Einwahl in das Online-Meeting?
https://www.landkreis-muenchen.de/videokonferenz/
Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!
Haben Sie bereits eine Idee oder eine konkrete Veranstaltung, die Sie in die Zukunftswochen einbringen möchten? Dann senden Sie uns diese gerne über: https://landkreis-muenchen.werdenktwas.de/index.php/422627?lang=de
Bitte senden Sie uns Ihre Veranstaltungen bis zum 30.06.2025, wenn Ihr Angebot in der gedruckten Veranstaltungsbroschüre erscheinen soll. Für die Online-Anzeige genügt die Information über Ihren Beitrag bis zum 31.08.2025.
Ihre Ansprechpartnerin für Rückfragen ist Frau Unger: UngerM@lra-m.bayern.de
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Weitere Blitzlichter in die Bildungslandschaft des Landkreises München erhalten wir heute durch das Projekt NaturVielfalt Leben im Landkreis München, das Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck, ANU Bayern e.V., die Aktion Zukunft+ sowie das Social-Startup-Hub Bayern (SSHB) der Social Entrepreneurship Akademie.
Sie möchten sich auch in den nächsten Bildungsimpulsen vorstellen? Dann wenden Sie sich gerne an uns: bildungsbuero@lra-m.bayern.de
NaturVielfalt Leben im Landkreis München
Das Projekt „NaturVielfalt Leben im Landkreis München“ ist aus Anlass des zunehmenden Rückganges der Biodiversität und speziell des dramatischen Rückganges der Insekten ins Leben gerufen worden. Das Fachkonzept unterstützt die Ziele der Bayerischen Biodiversitätsstrategie und setzt die landkreisweite Strategie zur Förderung der biologischen Vielfalt um. Ziel des Projekts ist es, die Vielfalt an Pflanzenarten und -sorten, deren Lebensräume sowie die darauf angewiesenen Tierarten, vor allem in den biologischen Coldspots, gezielt zu fördern. Damit sollen die Biodiversität als Lebensgrundlage sowie die landschaftliche Schönheit und die wertvollen Kulturlandschaften des Landkreises dauerhaft erhalten und verbessert werden. Auch die Umweltbildung für Lehrkräfte, Erwachsene und Jugendliche ist ein wichtiger Baustein im Projekt.
Es handelt sich bei dem Projekt um einen ganz besonderen Ansatz, da auf Landkreisebene bisher keine bzw. nur sehr wenige Projekte für die biologische Vielfalt umgesetzt werden. Dadurch kann in Zusammenarbeit mit den Kommunen ein abgestimmtes Konzept entwickelt werden, das über Gemeindegrenzen hinaus Lebensräume miteinander verbindet und so deutlich effektiver zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen kann, als es bei einem Projekt auf Gemeinde-Ebene möglich wäre.
Gefördert wird das Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.
Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck
Das Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck in Pullach unter der Trägerschaft des Kreisjugendrings München-Land ist eine vom Bayerischen Umweltministerium anerkannte und geförderte Umweltstation.
Natur erleben – Zukunft mitgestalten
Durch ganzheitliches Erleben und Lernen möchte das Naturerlebniszentrum insbesondere Kinder und Jugendliche für die Schönheit und den Wert von Natur und Vielfalt begeistern. Dabei wird zum Nachdenken über Sinn und Werte, Lebensqualität und globale Gerechtigkeit sowie Natur- und Klimaschutz angeregt. Die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist das Leitbild ihrer Arbeit, die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) sind zugleich Vision wie Wertekompass. Durch Erfahrungslernen werden Selbstwirksamkeit und Schlüsselkompetenzen gefördert, die Menschen motivieren und befähigen, verantwortungsbewusst und kreativ eine friedliche und lebenswerte Zukunft für alle mitzugestalten.
Das Naturerlebniszentrum bietet zahlreiche Bildungsangebote der Natur-, Umwelt- und Klimaschutzbildung im Sinne der BNE für Kinder, Jugendliche sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren an. Diese reichen von Schulklassenprogrammen auf Anfrage über Angebote in Ferien und Freizeit, Fort- und Weiterbildungen bis hin zu BNE-Projekten mit vielen Kooperationspartnerinnen und -partnern. Zusätzlich bietet das Naturerlebniszentrum die Möglichkeit, als Referentinnen und Referenten, Praktikantinnen und Praktikanten sowie FÖJlerinnen und FÖJler mitzuarbeiten.
Klimabildung für Grundschulen und Vorschulen
Ganz naturnah lernen, das kann jetzt dank der Crowdfunding-Plattform Aktion Zukunft+ an Vor- und Grundschulen in den Landkreisen Ebersberg und München Realität werden – auch an Ihrer Schule!
Die Aktion Zukunft+ sucht drei Grundschulen, an denen Waldklassenzimmer als dauerhafte Lernorte errichtet werden können. Dort lernen Kinder spielerisch die Zusammenhänge von Natur und Klimaschutz kennen, unter anderem durch das Pflanzen von Bäumen und die Vermittlung von praktischem Wissen – etwa, wie Kreisläufe in der Natur funktionieren oder wie Verpackungsmüll vermieden werden kann. Die Projektumsetzung übernimmt der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Bayern e. V.
Das zweite Angebot richtet sich an Vorschulen. Hier setzt das Klimabildungsprojekt der „Macht euch schmutzig! gUG“ an. Im Kindergartenjahr 2025/2026 werden je sechs Projekttage für fünf Kindertagesstätten in den Landkreisen München und Ebersberg angeboten. Diese erstrecken sich über ein Jahr und ermöglichen es den Kindern, die Natur in allen vier Jahreszeiten zu erleben. Sie lernen spielerisch, wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit in den Alltag integriert werden können.
Wie können Sie helfen?
Für beide Vorhaben werden teilnehmende Grund- und Vorschulen gesucht. Nehmen Sie Kontakt auf und bewerben Sie sich mit Ihrer Einrichtung. Finanziert werden die beiden Angebote durch Spendengelder, die auf der Plattform der Aktion Zukunft+ gesammelt werden. Über die Webseite können Eltern, Vereine und Unternehmen diese und viele weitere Klimaschutzprojekte mit Spenden unterstützen.
Kontakt: Lara Hein - projekte@aktion-zukunft-plus.de – 089 277 8089 20
ANU Bayern e.V.
Die ANU Bayern e.V. vereint als Dach- und Fachverband der Natur- und Umweltbildung über 100 Einrichtungen inkl. der Umweltstationen in Bayern sowie viele Einzelmitglieder. Alle sind zugleich Mitglieder im ANU Bundesverband. Als ANU Bayern vernetzen wir Einrichtungen und Akteurinnen und Akteure der Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung, bieten Qualifizierung durch Fort- und Weiterbildungen an und vertreten ihre Interessen auf politischer Ebene.
Möglichkeiten des Austauschs und des Mitwirkens in der ANU Bayern gibt es verschiedene:
- Es gibt aktuell vier Fachgruppen, die zur Vernetzung der BNE-Aktiven in Bayern beitragen: BNE im Elementarbereich, Schule & Nachhaltigkeit, Umweltstationen und Selbständige.
Sie stehen unter dem Leitziel der Bildung für nachhaltige Entwicklung, setzen sich intensiv mit aktuellen Themen auseinander und treffen sich regelmäßig (digital oder in Präsenz). Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen.
Weitere Infos finden Sie HIER. - Runde Tische der Umweltbildung & BNE: Als ANU Bayern beteiligen wir uns an den Runden Tischen, die in allen sieben Regierungsbezirken Bayerns zweimal jährlich stattfinden. Sie dienen zur Vernetzung und zum Austausch zwischen möglichst vielen Akteurinnen und Akteure der Umweltbildung und BNE. Weitere Infos finden Sie HIER.
- BNE-Plattform Bayern: Hier finden Sie den Zugang zu Umweltzentren und zur Umweltreferentinnen und -referenten-Datenbank Bayern, die Runden Tische, die ANU-Fachgruppen, Projekte, Links zu BNE-Bildungsmaterial sowie die BNE-Projektdatenbank Bayern. BNE-Aktive sind herzlich eingeladen, Einträge vorzunehmen. Zur Plattform geht’s HIER.
- Mitglied werden können Sie HIER.
Bei Fragen können Sie sich gerne an den Sprecherrat der ANU Bayern wenden. Die Kontakte finden Sie HIER. Bei fachlichen Fragen zur BNE oder auch zur Vernetzung und der digitalen Plattform (in Entstehung) können Sie sich an unsere Fach- und Koordinierungsstelle für die außerschulische BNE wenden.
Social-Startup-Hub Bayern (SSHB) der Social Entrepreneurship Akademie
Social Startups tragen zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen bei, indem sie mit unternehmerischen Mitteln neue, innovative Lösungen in allen gesellschaftlichen Bereichen entwickeln – von der Bekämpfung des Klimawandels über Inklusion bis hin zu Bildung und Pflege. Auch im Bildungsbereich und zum Schutz unserer Umwelt leisten Social Startups wichtige Beiträge – zum Beispiel durch innovative Bildungsformate, nachhaltige Technologien oder Ansätze für eine gerechtere und grünere Zukunft. Der Social-Startup-Hub Bayern (SSHB) der Social Entrepreneurship Akademie unterstützt dabei als erste zentrale, staatlich geförderte Anlaufstelle für Social Startups und Gründungsinteressierte kostenlos alle Personen und Teams in Bayern, die mit ihrer Gründung ein soziales oder ökologisches Ziel verfolgen. Der SSHB bietet eine offene Gründungsberatung – von der Ideenphase über die Umsetzung bis zum Aufbau tragfähiger Geschäftsmodelle. Passend zum Bedarf vernetzt der SSHB Interessierte zudem mit Investorinnen und Investoren sowie Expertinnen und Experten und Unterstützungsangeboten in ganz Bayern. Die lokalen Events und Webinare sind der ideale Ort, um Wissen und neue Impulse für das eigene Vorhaben zu erhalten und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Mehr Informationen gibt es auf der Webseite des Social-Startup-Hub Bayern.
Wissen macht A
Wie bereits in früheren Newslettern informieren wir Sie nachfolgend über aktuelle Fördermittel – einige mit Umweltbezug, andere unabhängig davon. Außerdem stellen wir Ihnen interessante Plattformen zu Umweltthemen vor.
Fördermöglichkeiten CERV-Arbeitsprogramm
Das EU-Förderprogramm "Citizens, Equality, Rights and Values" (CERV) fördert Projekte zum Thema Unionswerte, Gleichstellung, Teilhabe und Gewaltprävention.
Im Aktionsbereich "Gleichstellung, Rechte und Geschlechtergleichstellung" können beispielsweise Projekte zum Thema "Nicht-Diskriminierung" eingereicht werden. Weitere Informationen finden Sie hier. Antragsfrist ist der 18.06.2025.
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Heraeus Bildungsstiftung: Deutscher Lehrkräftepreis - Unterricht innovativ
Jährlich werden bundesweite Lehrkräfte und Schulleitungen in den drei Kategorien "Ausgezeichnete Lehrkraft", "Vorbildliche Schulleitung" und "Unterricht innovativ" ausgezeichnet. Zusätzlich gibt es Sonderpreise zu den Schwerpunkten "Kulturelle Bildung", "Umwelt und Nachhaltigkeit". Die Frist für 2025 endet am 30. Juni. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
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Bayerischer Social-Media-Award 2025
Erstmals wird der Preis für kreatives Ehrenamt auf Social Media verliehen – eine Initiative von digital verein(t) und der Versicherungskammer Stiftung. In drei Kategorien (Newcomer, Netzwerk-Creator und Engagementfluencer) gibt es jeweils ein Preisgeld von 2.000 € zu gewinnen. Der Award richtet sich an alle Ehrenamtlichen, Vereine und Organisationen, die ihr Engagement kreativ auf Social Media präsentieren.
Bewerbungen sind bis zum 1. Juli 2025 möglich.
Weitere Informationen und zur Bewerbung gelangen Sie hier.
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Kommunale Koordination für Ganztagsbildung
Die Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement fördert durch das Förderprogramme "Kommunale Koordination für Ganztagsbildung" nun auch kreisangehörige Kommunen in Ihren Einzelvorhaben.
Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Für Auskünfte zu fachlichen Fragen der Projektförderung steht der DLR Projektträger zur Verfügung: Telefon: 0228/38 21-1322, E-Mail: bildungskommunen-ganztag@dlr.de.
Innerhalb der Förderung ist eine Kooperation mit der REAB Bayern vorgesehen, welche eine kostenfrei Prozessbegleitung und Veranstaltungsangebot zur Qualifizierung und Vernetzung anbieten. Interessierte kreisangehörige Kommunen können sich auch direkt an diese wenden: Telefon: 089/62306-129, E-Mail: dialer@dji.de.
Wir als Bildungsbüro würden uns über eine kurze Information hierzu freuen.
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Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2026 - Hermine-Albers-Preis
Der Preis würdigt herausragende Leistungen in der Kinder- und Jugendhilfe in den Kategorien:
- Praxispreis : 2026 zum Thema „Demokratiebildung und -förderung in der Kinder- und Jugendhilfe“ .
- Theorie- und Wissenschaftspreis : Für wissenschaftliche Arbeiten mit Impulsen für Theorie und Praxis.
- Medienpreis : Für publizistische Beiträge, die Kinder- und Jugendhilfe sichtbar machen.
Die Preisgelder betragen in jeder Kategorie für den Hauptpreis:
4.000 € und Anerkennungspreis: 1.000 €.
Einreichungsfrist: 10. Oktober 2025
Weitere Informationen finden sich auf der Website oder in dem Video zum Preis.
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Podcast Grüne Ohren
In ihrem Podcast „Grüne Ohren - Der Podcast für Nachhaltiges Lernen“ spricht die Organisationsentwicklerin und Referentin für BNE Josephiene Kursawe mit Personen aus Schulen in ganz Deutschland darüber, wie BNE und globale Themen im Schulalltag verankert werden können. Hier gelangen Sie zu den Podcastfolgen.
__________________________________________________________________________________________________________Bildungsplattform Endlich Wachstum
Die Plattform Endlich Wachstum bietet Methoden und Impulse für eine sozial-ökologische Transformation. Hierbei finden Sie Inhalte zu den Bereichen Sorgearbeit, Wachstumskritik, Utopien, Ökologie sowie Digitalisierung.
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Webportal Play Green
In dem Portal Play Green finden Sie sowohl analoge als auch digitale Themen zu dem Thema Nachhaltigkeit. Die Spiele können hierbei gefiltert werden. Das Portal möchte spielerisch Bildung für Nachhaltigkeit (BNE) stärken.

Veranstaltungstipps

Waldspaziergang im Forstrevier Brunnthal
Am 6. Juni 2025 um 14:00 Uhr, veranstaltet das Team Klimaanpassung im Landratsamt München einen Waldspaziergang im Forstrevier Brunnthal gemeinsam mit dem zuständigen Revierleiter des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding. Sie können sich die Folgen des Klimawandels für unsere heimischen Wälder näher ansehen und mehr über zukunftsgerichtete Waldbewirtschaftung erfahren. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen beschränkt. Eine Anmeldung (inkl. Anzahl Personen) ist per Mail an klimaanpassung@lra-m.bayern.de erforderlich. Der genaue Treffpunkt wird im Anschluss bekanntgegeben. Festes Schuhwerk, Sonnen- und Insektenschutz sowie die Mitnahme von Wasser werden empfohlen.
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Aktionsplan Inklusion
Das Landratsamt München schreibt derzeit den Aktionsplan Inklusion fort. Ziel ist es, in den einzelnen Regionen des Landkreises Bedarfe zu ermitteln und neue Maßnahmen zu erarbeiten. Anbei die nächsten Termine für Sie:
08.07.2025 – Halbjahressitzung in der Region 1 (Oberschleißheim, Unterschleißheim, Garching b. München) zur Fortschreibung des Aktionsplans für die Belange von Menschen mit Behinderungen zur Aktivierung und Förderung eines guten sozialräumlichen Netzwerks. Uhrzeit: 14.00 Uhr - 16.30 Uhr (Empfang bereits um 13.30 Uhr)
Ort: Landratsamt München, Joseph- Wild-Str. 20, 81829 München
Raum: Erdgeschoss, EG - 027 Schwanthaler (Besprechungscenter)
Bitte melden Sie sich spätestens über diesen Link bis zum 01.07.2025 um 13:00 Uhr an: https://landkreis-muenchen.werdenktwas.de/index.php/661235?lang=de
Zu den nachfolgenden Save the Dates stehen Uhrzeit und Ort noch aus und werden mit den nächsten Newslettern veröffentlicht. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie hier.
20.11.2025 – Auftaktveranstaltung in der Region 2 - Fortschreibung des Aktionsplans für die Belange von Menschen mit Behinderungen
13.01.2026 – Folgeveranstaltung in der Region 2 – Fortschreibung des Aktionsplans für die Belange von Menschen mit Behinderungen __________________________________________________________________________________________________________
Fortbildungsangebot für Lehrkräfte und Akteure in der Kinder- und Jugendarbeit
27.06.2025: Insekten und was sie zum (Über-)Leben brauchen
Referentin: Johanna Brugger, Dipl. Biologin, Schwerpunkt Ökologie mit Weiterbildung in der Umweltbildung und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE zertifiziert)
17.10.2025: Biodiversität im Boden und Bodenfruchtbarkeit
Referent: Simon Otterbach, ausgebildeter Gärtner und zertifizierter Wildnispädagoge
Anmeldung Lehrerfortbildung NEZ:
Frau Michaela Berger (Bildungszentrum Burg Schwaneck)
Mail: m.berger@kjr-ml.de
Tel.: 089 / 744 140-36
Weitere Informationen zur Fortbildungsreihe erhalten Sie hier.
Landkreis in Zahlen
Bildung vernetzt im Landkreis München
Im Herbst 2024 fand die Umfrage „Bildung vernetzt im Landkreis München“ statt. Ziel war es, bestehende Netzwerkstrukturen im Bildungsbereich systematisch zu analysieren und deren Entwicklungspotenziale zu erfassen, um die Bildungslandschaft im Landkreis München zu stärken und weiterzuentwickeln. Insgesamt beteiligten sich 443 Personen aus Zivilgesellschaft, (kommunaler) Verwaltung, Staat, Wirtschaft und Wissenschaft an der Umfrage. Davon identifizieren sich 89 % als Bildungsakteure und vertreten somit ein ganzheitliches Bildungsverständnis, das über alle Lebensphasen hinweg gelebt wird – ganz nach dem Motto: Bildung für alle.
In der Umfrage wurden ebenso thematische Schwerpunkte in den Angeboten fokussiert. Darunter z. B. das Thema „Energie, Umweltressourcen und Klimaschutz“. Die Ergebnisse zeigen, dass sich etwa ein Drittel der Befragten regelmäßig damit beschäftigt, insbesondere Akteure aus der Wissenschaft wie z.B. Universitäten.
Ein weiterer zentraler Aspekt der Erhebung war die Relevanz pädagogischer Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) - Vernetzung und Vielfalt, Partizipation, Handeln, Gemeinschaft, Alltagsbezug und Visionsorientierung. Diese werden im Durchschnitt von rund 60 % der Befragten als „sehr wichtig“ für ihre Arbeit eingestuft und scheinen bereits vielerorts im Bildungsalltag verankert zu sein. Dennoch lassen sich noch einige Entwicklungspotenziale in folgenden Bereichen erkennen:
- Die Visionsorientierung zeigt organisationsübergreifend Entwicklungsspielraum und könnte als Impulsgeberin für zukunftsgerichtete Bildungsprozesse stärker in den Fokus rücken.
- Im schulischen Bereich bieten partizipative Ansätze Potenzial für eine noch stärkere Einbindung von Lernenden.
- In der Seniorenbildung erscheint es sinnvoll, die Prinzipien von BNE stärker zu integrieren.
- In der Erwachsenenbildung erscheint es bereichernd, Partizipation, Handeln und Gemeinschaft mehr in den Mittelpunkt zu stellen, um aktive Mitgestaltung und gemeinschaftliches Lernen zu fördern.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Hier finden Sie den vollständigen Ergebnisbericht: Landkreis München: Kommunales Bildungsmonitoring.

Ausblick der Bildungsimpulse
Unser Newsletter erscheint vierteljährlich. Damit folgt der nächste Bildungsimpuls im September 2025. Sie wollen Ihre Einrichtung vorstellen, Veranstaltungen bewerben oder Best-practice-Beispiele teilen?
Melden Sie sich gerne unter: bildungsbuero@lra-m.bayern.de
Förderhinweis
Das Projekt „Bildungskommune Landkreis München" wird im Rahmen des Programms „Bildungskommunen“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.







